Fahrbahnhaltestellen, Dosierungsanlagen, Abbiegeverbote, Spurabbau etc. führen dazu, dass die Kapazität der Kantonsstrassen laufend verkleinert wird. Mit der Antistauinitiative soll sich die Strassenkapazität der Kantonsstrassen künftig an der Nachfrage orientieren, um den volkswirtschaftlichen Schaden durch Stau zu reduzieren.

• Die Antistauinitiative will dem motorisierten Individualverkehr (MIV) den nötigen Raum geben, damit Gewerbe und Bürger eine möglichst hohe Mobilität geniessen und die Strassenkapazität ihren Bedürfnissen entspricht. Die Kapazität des kantonalen Strassennetzes soll sich an der
Nachfrage ausrichten.

• Die Antistauinitiative bezweckt die Erhöhung der nötigen Strassenkapazität, damit grossflächige Staus und Verkehrszusammenbrüche verhindert werden können.

• Für die Unternehmen im Kanton Luzern ist die Erreichbarkeit von grosser Bedeutung. Insbesondere in der Agglomeration und der Stadt Luzern ist dies oft nicht mehr gewährleistet. Das schadet der Wettbewerbsfähigkeit und gefährdet damit Arbeitsplätze.

• Stau verursacht schweizweit volkswirtschaftliche Kosten von 1.6 Milliarden, Tendenz klar steigend. Mit der Antistauinitiative wird den drohenden wachsenden Kosten entgegengewirkt.

• Die Antistauinitiative verhindert weitere Einschränkungen des motorisierten Verkehrs. So werden weitere Spurabbauten zu Gunsten von ÖV und Langsamverkehr und Kapphaltestellen nicht mehr möglich sein. Die Initiative richtet sich gegen die Erstellung von neuen Dosierungsanlagen.

• Eine Umfrage von DemoScope bei TCS-Mitgliedern hat ergeben, dass 60% mit einer autofeindlichen Politik, wie sie die Stadt Luzern betreibt, nicht einverstanden sind. 88% der Befragten waren der Meinung, dass das vorwärtskommen mit dem Auto verbessert werden muss und 76% wollen nicht, dass der MIV gegenüber dem ÖV benachteiligt wird.